
Die Ausbildung von Hund und Hundeführer, dem sogenannten Rettungshundeteam dauert ca. zwei bis drei Jahre und endet mit einer Prüfung nach DIN 13050. Diese Prüfung muss alle 18 Monate vor einem unabhängigen Prüfer bestanden werden und das Rettungshundeteam muss regelmäßig am Übungsbetrieb teilnehmen, um seine Einsatzfähigkeit zu erhalten. Die Hunde sind und bleiben Eigentum der Hundeführer.
Das Training findet wöchentlich in verschiedenen Waldgebieten und für die Mantrailer auch in der Stadt statt, darüber hinaus wird Gerätetraining, Gehorsam und theoretische Ausbildung der Hundeführer in den unterschiedlichsten Sparten durchgeführt.
Alle Helfer sind aktive Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes und arbeiten ehrenamtlich.
Die Ausbildung umfaßt nicht nur die reine Hundearbeit, sondern auch die fachliche Schulung des Hundeführers in den Sparten:
Die Anforderungen an den Hund sind folgende:
Unerwünscht sind:
Das Verhältnis Hund zu Hundeführer ist geprägt von gegenseitigem Respekt und Interesse. Ohne eine Bindung zwischen Hund und Hundeführer ist an Rettungshundearbeit nicht zu denken.
Anforderungen an den Hundeführer:
Die Rettungshundearbeit kennt kein Schema. Das Rettungshundeteam wird ständig mit neuen Problemen und Schwierigkeiten konfrontiert. Es muß versuchen, diese möglichst ruhig und sicher zu meistern.
Rettungshundeführer sind keine Einzelkämpfer. Schon die Ausbildung fordert die enge Zusammenarbeit von Hundeführern und Helfern. Hierzu ist ein problemloser Umgang mit einer selbst auferlegten Gruppenordnung und mit konstruktiver Kritik nötig.
Rettungshundeteams werden im Namen des BRK in den Einsatz geschickt. Je besser die einzelnen Teams und Helfer aufeinander eingespielt sind, desto effektiver kann im Einsatz agiert werden.
Wird ein vermisster Mensch gefunden, so ist das der Erfolg der ganzen Staffel!